Git-Uk-Song Pfingsten

Der Git-Uk-Song Kurs über Pfingsten war auf den Schwerpunkt Liedbegleitung ausgerichtet. Nachdem im ersten Kurs über Ostern noch ausschliesslich männliche Teilnehmer kamen, war bei den folgenden Kursen das  Frau-Mann-Verhältnis ausgeglichen. Im Pfingstkurs nun waren es zehn Frauen und ein(!)  Mann. Einige der Frauen hatten kamen mit sicherer Gesangstimme und reichhaltigem Liedrepertoire daher. Dadurch hatten wir schnell genügend klingendes Anschauungsmaterial um zu demonstrieren, was die Gitarre in der Liedbegleitung zu leisten hat. Wie auch schon in andern Kursen sind wir auch hier wieder recht bald automatisch auf das Thema „Backbeat“ gestossen und konnten deutlich zeigen, wie man durch Struktur in der rhythmischen Gestaltung bald mal eine Liga höher spielt. Die Liedbegleitung animiert dann deutlich lebendiger zum groovigen Singen.

Hier die Feedbacks, die bisher eingetroffen sind.

(Ursula B. aus Altnau) Ich fand den Kurs super. Es war genau das Richtige um mich aus dem klassischen Korsett zu lösen,  alte Muster aufzubrechen und sich auf Neues einzulassen. Nun weiss ich auch, wie ich mit den Lieder im Singen umgehen muss und kann mich durch das neu gelernte unkompliziert damit befassen. Tausend Dank dafür. Ohne die ewigen Blätter geht es wirklich viel besser. Und doch brauch ich diese auch um die Akkorde zu üben. Ich bin da vielleicht ein langsamer Berner, aber es kommt schon. 
Das Hotel war ebenfalls super. Vom Schlafen im Hüsler Nest wie zu Hause über die Küche bis zur Lage in der malerischen Landschaft. 
Es waren nur drei Tage und doch kam es mir viel länger vor. 

(Andreas A. aus Gelfingen)    Es war für mich wunderbar, ein Pfingstwochenende mit vielen inspirierenden, tollen Menschen, ein Kursleiter der weiss von was er spricht, ein feines Hotel Rössli und ich und die Gitarre. Keine Störungen rundherum, ausser die Kirchenglocken die mit unseren Gitarren nicht immer übereinstimmten. Vorzuspielen und Singen in diesem Kreis war für mich sehr lehrreich und ich fand die Regel kein Applaus und kein Kommentar sehr hilfreich und stimmig.

Ich nehme neue Griffe und eine ganze Menge neue Motivation zum üben üben üben, mit. Irgendwann werde ich die ganze Tonleitergeschichte verstehen.
Ganz herzlichen Dank für dieses angenehme Gitarrenkick – Pfingstwochenende, welches nicht mein letztes gewesen ist.
(Melanie W. aus Winterthur hat schon den Kurs in den Frühlingsferien besucht und meint zum Pfingstkurs:)   An diesen drei Tagen habe ich nochmals viele gute Inputs zum Gitarrenspiel erhalten. Ich habe neue Griffe für die Liedbegleitung kennengelernt, achte nun viel mehr auf den Backbeat und versuche vermehrt, ohne Noten zu spielen.  Vielen Dank für drei sehr inspirierende Tage!
(K.M. aus dem Zürcher Oberland) – will nicht mit Namen genannt werden
Ein kurzweiliger, sehr interessanter Kurs mit guten Inputs, vielseitigen Übungen und guten Gesprächen.
Besonders gefallen hat mir der Workshop mit dem Gastreferenten.
Bin schon sehr gespannt auf die folgenden Spezialkurse. Vielen Dank!
 (Christel K. aus Balzers) 
Inhalt
  • Mut zur Einfachheit (Rösti) entlastet mich, vom immer “noch mehr und anspruchsvoller” spielen wollen.
  • waoh: die schönen Klänge mit der neuen Griffweise der Akkorde G-Dur, C-Dur, D7 baue ich jetzt gerne überall ein, wo sie passen, z.B. im Lied “Stets i Truure” werden sie für mich Standard.
  • Backbeat verdient von mir eindeutig noch mehr Aufmerksamkeit.
  • Die Basssaiten der Gitarre setze ich nun mehr und bewusster ein. Als “Chef” der Liedbegleitung haben sie das verdient und geben tatsächlich dem Lied Kraft und Boden.
  • Verschiedene Tonarten haben verschiedene Klang-Charakter. Das werde ich beim transponieren mehr berücksichtigen.
  • Der Kapo ist wertvoll, um einfachere Akkorde anzuwenden, klar. Aber auch:  um dem Lied einen helleren Klang zu geben und die Akkorde näher zu greifen.
  • Das Denken in Stufen gewöhne ich mir an, das ist hilfreich.
  • Den Check meiner Gitarre durch Werner hat mich gefreut.
  • Die Vorspielrunden der Teilnehmenden reihum waren sehr interessant für mich.
  • Markus Schönholzer als Gastmusiker fand ich eine tolle Bereicherung im Kursablauf.
Leitung    Der Titel “guitarkick” trifft genau das, was der Kurs beinhaltet. Ich hatte den Eindruck, dass es Werner gelungen ist, allen den nächsten Kick auf dem persönlichen Weg mit der Gitarre zu geben.
Ich habe Werner weniger als Lehrer erlebt, der mit der Gruppe die nächsten Schritte übt. Sondern mehr als Coach, der Inputs gibt und Möglichkeiten aufzeigt. Ich wähle dann selber aus, was mich anspricht und merke, was ich üben möchte.
Die mündlichen Ausführungen hätten etwas kürzer ausfallen können. Dafür etwas mehr Zeitfenster zum persönlichen Üben oder in kleinen Gruppen eine Aufgabe zu lösen, hätte mir gefallen. Das hätte ich auch gerne als Assistentin mit einer kleinen Gruppe gemacht, u.a. weil das persönliche Spielen in den grossen Pausen etwas zu kurz kam durch das volle Haus und den regen Betrieb rundum.
Ein paar klare Regeln durchzusetzen, finde ich angenehm: z.B. “die Gitarre ruht im Ständer bei Erklärungen und in kurzen Pausen”.
Low Budget – tolles Angebot, dafür bin ich dankbar!
Ort – Mogelsberg war eine Entdeckung, die Natur rundum hat mir wohl getan. Im Gasthaus Rössli hab ich mich wohl gefühlt.